Ihr Vorsorge-Portal

Bitte pflege mich richtig!

Bitte pflege mich richtig ist ab Sommer 2020 ein einzigartiges Vorsorge-Portal, mit dem Sie für eine optimale Pflege im Pflegefall vom ersten Tag an sorgen.

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Idee

Aus Erfahrung zur Mission

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Optimale Pflege vom ersten Tag an

Wir sind Pflegeprofis. Daher wissen wir, wie wichtig es ist, die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten zu kennen. Nur so ist eine optimale Pflege und höchstmögliche Lebensqualität vom ersten Tag an möglich. Und genau das ist unsere Mission.
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Vorlieben, Abneigungen, Interessen

Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse: Vorlieben, Abneigungen und Interessen. Das ändert sich auch nicht im Pflegefall. Nur können Sie diese Bedürfnisse der Pflegeeinrichtung eventuell nicht mehr mitteilen.
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Optimale Pflege bedeutet individuelle Pflege

Eine Pflegeeinrichtung kann Sie aber nur optimal betreuen, wenn Sie Ihre individuellen Bedürfnisse kennt.

Einzigartiges Vorsorge-Portal:
‘Bitte pflege mich richtig!’

Mit unserem Vorsorge-Portal erfassen, verwalten und aktualisieren Sie alle Informationen, die für eine optimale Pflege und Vorsorge wichtig sind. Im Pflegefall erkennt Ihre Pflegeeinrichtung anhand unseres Logos auf Ihrer Krankenversicherungskarte, dass wichtige Informationen vorliegen und kann sie über einen sicheren Authentifizierungsprozess abrufen.

Warum sich ‚Bitte pflege mich richtig‘ für Sie lohnt

Immer mehr Menschen leben im Alter alleine, viele davon sozial isoliert und z. T. ohne familiären Anschluss. Ist familiärer Anschluss vorhanden, können sich die persönlichen Kontakte zu den Angehörigen dennoch auf wenige Termine (Geburtstage, Familienfeiern, geplante Besuche) im Jahr beschränken. Gründe hierfür können in räumlich weiten Distanzen liegen, oder aber zunehmend in knappen zeitlichen Ressourcen der Angehörigen, z.B. durch deren berufliche Tätigkeiten.

Eine ganz alltägliche Situation

Frau Martha S. (79) ist seit 3 Jahren verwitwet und lebt alleine in ihrem großen Haus in Köln. Vor 3 Wochen hatte sie einen Schlaganfall mit Sprachstörungen und Halbseitenlähmung. Nach dem Krankenhausaufenthalt kann sie nicht mehr in die Häuslichkeit entlassen werden, obwohl sie geistig noch völlig rege ist.

Der soziale Dienst des Krankenhauses hat daraufhin eine Betreuung über das Gericht bestellt, da es keine direkten Angehörigen gibt oder diese sich aufgrund einer größeren räumlichen Entfernung nicht um die Belange von Frau S. kümmern können.

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Noch während des Krankenhausaufenthaltes wurde eine Eilbegutachtung durch den Medizinischen Dienst (MDK) vorgenommen, und es konnte ein Pflegeplatz in einer Pflegeeinrichtung gefunden werden.Frau S. wurde mit wenigen Habseligkeiten, welche die Krankenwagenfahrer damals schnell eingepackt haben, nun direkt vom Krankenhaus in die Pflegeeinrichtung gebracht.

Die wichtigsten Dokumente wie den Ausweis, die Krankenversichertenkarte und notwendige Kleidungsstücke hat der neue Betreuer dem Personal der Pflegeeinrichtung übergeben. Er kümmert sich nun in erster Line um die Behördengänge und die Regelung der Finanzen von Frau S..

Das Pflegepersonal weiß über Frau S. beim Eintreffen so gut wie gar nichts. Ein ehemaliger Nachbar konnte auch nur ein paar spärliche Informationen zu der bisherigen Wohnsituation und zu den Lebensumständen geben. Ohne es vorher durchdacht oder geplant zu haben, musste Frau S. nun unfreiwillig ihr komplettes und zukünftiges Leben in die Hände für sie „fremder Menschen“ der Pflegeeinrichtung geben.

Was Sie gerne isst und trinkt, wann sie abends gerne zu Bett geht oder wann sie morgens meistens aufsteht, das weiß im Pflegeheim noch niemand. Deshalb wundert man sich, dass sie das liebevoll vorbereitete Abendbrot nicht isst.

Frau S. in Gedanken: „Aber Leberwurst mochte ich doch noch nie, und wo sind denn eigentlich meine Lieblingshausschuhe? Die, die ich jetzt anhabe, drücken doch so fürchterlich. Und wieso hat jemand das Fernsehgerät angeschaltet? Ich höre doch lieber Radio vor dem Einschlafen.“

In der ersten Nacht in der Pflegeeinrichtung ist Frau S. sehr unruhig gewesen. Schließlich hat man die Nachttischlampe ausgeschaltet, weil niemand wusste, dass sie nur bei Licht schlafen kann, seit sie damals, während des Krieges, in einem Bunker verschüttet war. Auch der nächste Morgen war ganz schlimm für Frau S., als sie geduscht wurde.

Frau S. in Gedanken: „Ja, da habe ich geschrien. Nicht, weil das Wasser zu kalt war, denn das war so warm wie sonst das Wasser, was ich immer in meine Badewanne eingelassen habe. Ich habe geschrien, weil ich Angst davor hatte auszurutschen, da ich keinen Boden mehr unter meinen Füßen sehen konnte. Ich habe doch immer wieder gesagt, dass ich deswegen Angst habe zu duschen. Wieso reagiert denn keiner darauf, was ich sage? Kann es daran liegen, dass die Worte, die meinen Mund verlassen, durch die Sprachstörungen nicht dieselben sind, die ich eigentlich sagen will? Wieso sagt mein Mund ständig etwas Anderes, als das, was ich denke und was mein Gehirn ihm befiehlt? Ganz ohne Frage, die Pflegekräfte, die sich nun um mich kümmern, sind sehr lieb zu mir. Sie fragen mich andauernd Dinge, die ich auch gerne beantworten will, aber man versteht mich einfach nicht. Wann darf ich denn bloß endlich wieder nach Hause? Da war doch bisher alles gut. Es ist zum Verzweifeln.“

Erst einige Monate später hat sich das Pflegepersonal mühevoll an die Bedürfnisse von Frau S. herangetastet. Man weiß jetzt schon mehr über das, was Frau S. gerne isst und trinkt. Nun bekommt sie morgens „ihr“ Honigbrot anstatt das mit Marmelade. Irgendwie hat man auch herausbekommen, dass sie keine Leberwurst mag.

Ihre Füße tun nun auch nicht mehr weh, weil ihr eine nette Dame von der Beschäftigungsbetreuung auf einem Schuhbasar in der Pflegeinrichtung ganz weich gefütterte Hausschuhe gekauft hat. Das mit dem Radiohören, statt Fernsehen am Abend, hat leider noch niemand herausgefunden.

Aber das Nachttischlicht bleibt nun wenigstens über Nacht immer an. Das hat sie einer Pflegekraft zu verdanken, welche das mal ausprobiert hat, um zu sehen, ob sie dann vielleicht besser schläft!

Als Frau S. neulich einmal in einer Badewanne gebadet wurde, konnte sie auf einmal ganz herzlich lachen und seitdem weiß man in der Pflegeeinrichtung, dass sie Angst hatte, geduscht zu werden.

Frau S. in Gedanken: „Hätte ich doch bloß damals alles auf einen Zettel geschrieben, als ich dazu noch in der Lage war. Dann hätte das Pflegepersonal von Anfang an gewusst, was ich mag und was eben nicht. Dann wäre die erste Zeit hier im Pflegeheim nicht so schlimm für mich gewesen. In ganz großer Schrift hätte ich folgende Überschrift auf den Zettel geschrieben:

„Bitte pflege mich richtig!“

In diesem Moment fällt Frau S. noch so viel ein, was alles auf diesen Zettel gehören würde. Der Zettel wird in ihren Gedanken immer länger und länger, und je mehr sie darüber nachdenkt, umso mehr Dinge fallen ihr ein, was die Pflegekräfte nun über sie gewusst hätten, damit man vom ersten Tag an ihre Wünsche und Bedürfnisse kennt.

Als sie am Ende ihres gedanklichen Zettels angekommen ist, fangen die Buchstaben auf dem Zettel auf einmal wieder an zu verschwimmen. Sie versteht erst gar nicht, warum die Tinte des Geschriebenen zerläuft, bis sie bemerkt, dass es ihre eigenen Tränen sind, die unaufhörlich auf den Zettel tropfen. Und plötzlich wird ihr bewusst, warum sie weint. Es sind Tränen darüber, dass sie diesen für sie so wichtigen Zettel nie geschrieben hat.

Mission

Hier beginnt unsere Mission

Die Idee der alten Dame, einen „Zettel“ anzufertigen, auf welchem alles Wichtige vermerkt ist, was zu einem späteren Zeitpunkt für eine optimale Pflege vom ERSTEN Tag führen könnte, ist die Basis für unser System von

„Bitte pflege mich richtig!“

Im Vollbesitz unserer geistigen Fähigkeiten Notizen über uns selbst zu machen, sollte jedem Menschen ein großes Anliegen sein.

Wichtig sind hierbei aber nicht nur die Dinge zu notieren, welche die Bedürfnisse, Neigungen, Abneigungen und persönliche Wünsche zum Inhalt haben, sondern vielmehr auch dafür Sorge zu tragen, dass im eintretenden Fall diese Notizen auch den betroffenen Personen (hier speziell Pflegepersonal) zur Verfügung stehen!

Zudem muss man die Möglichkeit haben, einmal aufgezeichnete Daten auch zu ändern, da sich im Laufe der Jahre Einstellungen zu bestimmten Dingen ändern können. Fatal wären dann alte Aufzeichnungen, die dem Pflegepersonal zur Verfügung gestellt werden, die aber nicht mehr dem aktuellen Willen des zu Pflegenden entsprechen.

Wenn auch Sie die Geschichte von Frau S. zum Nachdenken angeregt hat, dann steht Ihnen „Bitte pflege mich richtig!“ mit unserer ganzen Erfahrung und unserem Wissen gerne zur Seite, damit Sie für den Pflegefall vorgesorgt haben, um später einmal optimal versorgt werden zu können.

Durch das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz und unserem Portal von „Bitte pflege mich richtig!“ ist gewährleistet, dass Sie vom ersten Tag an in einer künftigen Pflegeeinrichtung optimal und Ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt werden können, auch wenn Sie im Bedarfsfall dann selbst nicht mehr in der Lage sein sollten sich zu äußern.

Diese neue Art der Pflege-Vorsorge ist einzigartig in Deutschland und von Pflegeexperten auf das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz der Bundesregierung abgestimmt, welche jede Pflegeeinrichtung verpflichtend umsetzen muss!

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Uns ist bewusst, dass alle Pflegekräfte in der derzeitigen Situation ihr Bestes geben...

da sie ihren Pflegeberuf aus Berufung ausüben. Unser Portal wird den Pflegekräften eine Entlastung geben, da man Sie vom ersten Tag, durch Ihre bei uns hinterlegten Informationen kennenlernen und auf Sie eingehen kann. Selbst in dieser schwierigen Pflegesituation muss es der Anspruch einer Pflegekraft sein, Sie so optimal wie möglich zu versorgen.

Das Team von „Bitte pflege mich richtig!“ spricht seine Anerkennung an alle Pflegekräfte aus. Was sie leisten ist einzigartig. Da jeder von uns, auch mitten aus dem Leben heraus zum Pflegefall werden kann, ist es hilfreich unser Portal so frühzeitig wie möglich zu nutzen.

Wir unterstützen Sie dabei.

Wir starten im Sommer 2020 und freuen uns auf Ihren Besuch.